Beckeraachen

Kunstwechsel


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Zum Tod von Günther Knipp

CLAIR OBSCURE: Zum Tod von Günther Knipp

 

Vor 45 Jahren haben Günther Knipp und ich vor den großen Zeichnungen gestanden, bewundert, verworfen, gestritten, eine Ausstellung vorbereitet. Er wünschte sich, als Zeichner, als Bleistift- und Grafitmeister des Clair Obscur geschätzt zu werden, und seit 1970 beachteten viele die dichten tiefschwarzen Schraffuren auf den großen Kartons, die dort, wo sie das weiße Papier nicht bedeckten, blendende Lichtkegel aussparen: Fernlichter eines Autos auf der nächtlichen Landstraße, eine halb geöffnete Tür am Ende eines lichtlosen Zimmers.

Bleistifte mit ihrer Mischung aus Grafit und Ton bieten verschiedene Härtegrade, Grafitstifte und Zeichenkohle aus reinem Grafit sind weicher und dienten ihm dazu, konturlose Flächen zu schwärzen.  Er brauchte die Widerstände und widmete sich gern der mühevollen Arbeit. Er entwickelte Aggressionen gegen die Unschuld der weißen Bögen, riss Oberflächen auf, beschädigte die Kartons.

Er gehörte zu jener Generation der Europäer, die im gesellschaftspolitischen Engagement nicht nur die Vergangenheit des Dritten Reiches zu bewältigen versuchten, sondern auch die Missstände des Wiederaufbaus kritisierten und vor den zunehmenden Belastungen der Umwelt warnten. Das Dickicht des Waldes nahm ihn zunehmend gefangen, Bunkereingänge, Versperrungen, Leitern, verborgene Türen, aus denen das Weiß des Papiers Licht warf.

Die Lust am Dunklen, an den Schattenseiten der Welt, a den Spuren ihrer Zerstörung durch die Menschen, teilt der Melancholiker Knipp mit dem Autor der „Carceri“, der „Kerker“, Giovanni Battista Piranesi, mit Literaten wie Franz Kafka oder Edgar Allen Poe – und war doch ein erfolgreicher und umworbener Künstler und Lehrer, der seine Werke an bedeutenden Orten ausstellte (der Neuen Nationalgalerie in Berlin, der documenta in Kassel) und heute in vielen ausgezeichneten Sammlungen vertreten ist.

 

 

 

 

 

Günther Knipp


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Walid Raad -Kunstpreis – Nachruf

K U N S T P R E I S   A A C H E N   –   N A C H R U F

247 Autobomben hat die Atlas-Gruppe um Walid Raad in Beirut gezählt und die Löcher lokalisiert, die sie in Beirut im Bürgerkrieg hinterlassen haben, 247 Dokumente sind in dem Archiv der Gruppe zu finden, Zeichnungen, Texte und Fotos. Dort sind auch die Videotapes, die ein Armeeangehöriger der Gruppe geschenkt hat, der beauftragt war, die berühmte Uferpromenade Beiruts, die Corniche, zu bewachen, und aus Langeweile wochenlang die Sonnenuntergänge aufgenommen hat (er wurde entlassen), und die Fotos aller explodierten Geschosse, die die Jugendlichen in den Straßen Beiruts sammelten, wenn die Angriffe vorbei waren (wie unsere Kinder die ausgebrannten Raketen nach Silvester)  und nach ihrer Herkunft sortierten: USA, Russland, China, Frankreich, Israel, Deutschland. Das Archiv ist in der website Raads trocken methodisch geordnet, und es lohnt sich, die Informationen durchzusehen und sich Rechenschaft über den Grad der Wirklichkeit zu verschaffen, die sie wiedergeben. Sind sie erfunden? erlebt? vermittelt? gefälscht? (Ich habe als 7-jähriger mit Freunden ein englisches Jagdflugzeug geplündert, das über dem Wattenmeer vor Büsum niedergestürzt war, und rekonstruiere heute die Gegenstände, die wir herausgenommen haben.) Walid Raad wäre kein Künstler, würden nicht die Gegenstände, die er entdeckt und behandelt, ihre banale Wirklichkeit verlieren und in die Sphäre eintreten, in der ein Stuhl zu sprechen beginnt (etwa zu seinem Besitzer).

Die neue Ära der Angst., der Feigheit, des Misstrauens, der Überwachung, in der wir leben, lässt nicht zu, den libanesischen Künstler ebenso als Träger des Kunstpreises Aachen zu würdigen wie seine illustren Vorgänger. Dabei hatten die Stifter eigentlich im Sinn, sich selbst, die kleine, unbedeutende Kunststadt mit seinem Namen zu schmücken, ihre Offenheit, Experimentierlust, Toleranz gegenüber dem Fremden zu feiern, um mehr zu sein als die Stadt des Karlspreises und des Reitturniers. Es ist misslungen. Der Künstler wird die Stadt in dunkler Erinnerung behalten, und ihren Bürgern wird versagt sein, sein Werk kennen zu lernen. Wer wird schon in seine website schauen?ca_preis_WalidRaad_021


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BDS -Judith Butler – Walid Raad

H e r r    O b e r b ü r g e r m e i s t e r,

G e b e n   S i e   d a s   L u d w I g f o r u m   f r e I   f ü r  

d I e   V e r l e I h u ng   d e s   K u n s t p r e I s e s   !!!  

 

H A S S – S P R A C H E / B D S / W A L I D   R A A D

Als ich in der Aachener Volkshochschule 2017  über Kunst in Israel heute sprach, fürchtete der Veranstalter eine Störung durch die Ortsgruppe des BDS. Aber nur die deutsch-israelische Gesellschaft bat mich, den Vortrag filmen zu dürfen, und sie bedauerte das kritische Bild Israels, das die Künstler von ihrem Land wiedergaben. Boykott Israels, Verzicht auf Investitionen in Israel und auf Subventionen an Israel fordert der BDS, eine von Palästinensern in die Welt gerufene Gruppe seit 2007 und greift den einzigen demokratischen Staat im Nahen Osten als Unrechtstaat an. Judith Butler, eine der berühmtesten Philosophinnen der Gegenwart, geehrt mit dem Theodor-Adorno-Preis in Frankfurt, deutet in einer you-tube-Rede 2017 (on BDS and Antisemitism, https://youtu.be/B9gvj3SvcDQ), um die erstaunliche Verbreitung von BDS in Amerika und Westeuropa zu erklären, an, wie die Regierungen von Netanjahu und Trump und ihr nationalistisches und rassistisches Staatsbewusstsein  dazu beitragen. Sie nennt in einem Vortrag die Sprache des BDs eine HASS-Sprache, „extra-mural“, keine „geschützte“ Sprache, die im Raum einer Höheren Schule Platz fände – eine HASS-Sprache gegen den israelische Staat, und sie erläutert: nicht gegen die Juden im israelische Staat und gegen alle Jüdischen Menschen, so gern auch die israelische Staatsführung beansprucht, für sie zu sprechen.. Wer ihrem Anspruch folgt, könne die Forderungen nach „divestment, sanctions and boykott“ für Forderungen an alle Juden halten und als Antisemitismus stempeln.Würde der Staat Israel sich aber auf die Bevölkerung seines Landes konzentrieren, so wäre er gezwungen, Menschen aller Religionen und Ethnien, die er vertritt, gleich zu behandeln.

Die Aachener und andere Zeitungen berichteten gestern, dass Judith Butler im Literaturmuseum in Marbach einen Vortag zur Eröffnung der Ausstellung „Hegel und seine Freunde“ gehalten hat – sie, die BDS-Förderin in einer staatlichen Institution! Ich staune und freue mich, dass die Bewegung BDS, die ich für ein lockeres Netzwerk  von Demonstranten hielt, die hier und dort radikale Forderungen bis zur Zerstörung des Staates Israel in die Welt gesetzt haben, hmit ihr eine großartige Philosophin als Lehrerin erhält, die ihre HASS-Sprache zähmen und intra-mural machen kann.

Die Teilnahme Walid Raads an Aktivitäten des BDS erscheint dagegen unwirklich. Wenn ich richtig verstehen, war er von der gemeinnützigen Organisation CREATIVE TIME zu einer großen Gruppenausstellung eingeladen, die die ICI Independent Curators International als Wanderausstellung „Living as Form“ nach Israel schickte.  Die BDS Arts Coalition warnte in einem Rundschreiben die beteiligten Künstler davor, die Ausstellung ihrer Werke im Technion, einem Technologie-Institut in Haifa auszustellen, das durch seine Beiträge zur israelischen Waffen-Industrie (ferngesteuerte Drohnen, Spionage-Technologie usw.) bekannt ist, und bat sie, in einer Liste ihren Verzicht auf Teilnahem zu kennzeichnen. Das habe ich ihn gefunden und dem Libanesen meine Sympathie geschenkt.

Herr Oberbürgermeister, folgen Sie dem Marbacher Beispiel, geben Sie das Ludwig Forum für die Kunstpreis-Verleihung frei!

 


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Kunstpreis Aachen obdachlos

K U N S T P R E I S   A A C H E N   O B D A C H L O S

1971 gründete sich mit Unterstützung des Kulturdezernenten Fries der VEREIN DER FREUNDE DER NEUEN GALERIE. Ihr Vorstand, angeführt von dem Rektor der RWTH Schwerte und etlichen Professoren stellte sich, einem Schutzschild gleich, vor ein großes Bild  des Künstlers Wolf Vostell im Ballsaal des Alten Kurhauses, das wagte, einen lesbischen Liebesakt neben einem Foto der russischen Panzer in Prag 1968 zu zeigen.

Der Verein hat seitdem die Arbeit der Neuen Galerie mitgetragen, hat die Kindergalerie gegründet und betreut, hat Veranstaltungen und Ankäufe von Filmen und Videobändern finanziert, hat dem Leiter ein Handgeld garantiert, das ihm gestattete, Sonderausgaben zu finanzieren, hat Besichtigungen, Führungen, Reisen organisiert – und einen Kunstpreis gestiftet, der geholfen hat, Aachen auf die Landkarte der international beachteten Kunststädte zu setzen. Die Stadt und die Aachener Wirtschaft haben diesen Preis mitgetragen, aber dem Verein gern die Federführung überlassen.

Alle Dezernenten haben seitdem den Schutz und die Hilfe des Vereins für das junge, experimentelle Institut geschätzt, und in den Jahren des Übergangs von der Neuen Galerie zum Ludwig Forum hat die jüngst verstorbene Hildegard Reitz die Geschicke des Hauses, die Verhandlungen zwischen der Stadt, dem Sammlerehepaar Ludwig, dem Verein und seinen konkurrierenden Sammlern mit geschickter Hand geleitet. Und nun?

Niemand hätte daran gedacht, die Preisträger Luciano Fabro, Christian Boltanski oder Igor Kabakov nach ihrer politischen Ausrichtung zu fragen. Der Oberbürgermeister heute wundert sich, von Walid Raad, dem libanesischen Kunstpreisträger dieses Jahres, eine verwirrende Antwort auf diese Frage zu erhalten. Und er zieht darauf, bewaffnet mit einem Verdacht, die Beteiligung der Stadt an dem Kunstpreis zurück. Der Verein wird den Kunstpreis, dennoch vergeben. Er belohnt nicht eine politische Haltung, sondern ein künstlerisches Oeuvre. Der Termin steht bevor.

Und nun? Die Stadt verweigert dem Verein die Vergabe des Kunstpreises in dem städtischen Gebäude Ludwig Forum! Er bietet es dem Verein, der seit einem halben Jahrhundert die städtische Institution unterstützt, nicht einmal gegen eine Mietzahlung an, er zwingt ihn, den Preis in einem nicht städtischen Gebäude zu vergeben. Der Norweger Johan Holten, Direktor der Mannheimer Kunsthalle, Wortführer der Jury des Kunstpreises, wird seine Preisrede dort halten. Die Kulturdezernentin hüllt sich in Schweigen. Die Kulturstadt Aachen schläft im Bewusstsein, der Politik gedient zu haben. Mir stehen die Haare zu Berge.

 

 

Walid-Raad-SITU-Studio-Those-that-are-near.-Those-that-are-far-Stommeln2016-Foto-Werner-J.-Hannappel-2


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Geschenkt – Gesammelt

G E S C H E N K T – G E S A M M E L T

Die Ausstellung im Stadtbad Aachen mit den Fotoarbeiten Aachener Künstler werden wir am 13. Oktober beenden. Die Beteiligten freuen sich, dass die Werke noch einmal auf sie aufmerksam machen. K ü n s t l e r   s o l l t e n   s i c h   d a r a n   g e w ö h n e n, i h r e   W e r k e   z u   v e r s c h e n k e n .

Auktionshäuser, Kunstmärkte und Galerien haben den Selbstzweck von Kunstwerken, Geld wert zu sein, in inflationäre Höhen getrieben, in denen  mit Millionen gerechnet wird – ein Spekulationsspiel, das in Zoll-Lagern stattfindet und an die erstaunlichen Eigenarten des Reliquienhandels im Mittelalter erinnert. Das, was ihre Protagonisten Kunst nennen, entfernt sich zunehmend von dem wachsenden Feld einer anderen Kunst, deren Geldwert

peripherisch gegenüber ihrem Wert als Geschenk, als Tauschobjekt, als Ereignis, als Erinnerung, als Einladung zur Teilnahme ist. Diese Kunst ist nicht notwendigerweise ein Handelsobjekt wie das eines Schuhmachers, sondern Teil einer Industriegesellschaft, in der die Unterscheidung zwischen Originalen, Repliken, Abzügen, Kopien, Auflagen, Drucken und 3D-Drucken unscharf geworden ist. (Unter den Fotos, die mir geschenkt worden sind, sind Abzüge von Negativen, die unauffindbar geworden sind, ebenso wie Pressefotos und Drucke).

Es ist mir nicht gelungen, eine Ausstellung in Aachen zu organisieren, die Christian Boltanski 1995 in London und 2015 in Paris realisiert hat: T A K E   M E ( I´M   Y O U R S ): ein Ausstellungsmodell, das nicht umsonst in der Pariser Münze stattfand, weil es den Tausch und das Teilen in seinen Mittelpunkt stellte. Es war mit einer Google app verbunden und erlaubte Besuchern, die Ausstellung zu verändern, Gegenstände auszutauschen, mitzunehmen, durch andere zu ersetzen. Etliche der 30 beteiligten Künstler blieben während der Ausstellung anwesend, ergänzten ihre Angebote. Ein Schriftsteller meldete jeden Tag die Veränderungen in Instagram. Das Modell sollte fortgeführt werden.

Wie viele Künstler häufen Werke in der Hoffnung an, sie eines Tages veräußern zu können, fürchten um ihre Existenz nach ihrem Ableben, sind aber zu geizig, ihr Lebenswerk in einem gut ausgestatteten Oeuvre-Katalog zusammenzufassen und Objekte ihren Freunden und Museen als Geschenke anzubieten? Das System der Verteilung von Kunstwerken zwischen Autor, Galerie, Sammler, Museum ist erstarrt und angesichts der zunehmenden Zahl von Künstlern und ihren Angeboten hilflos überfordert. KÜNSTLER MÜSSEN SICH DARAN GEWÖHNEN, IHRE WERKE ZU VERSCHENKEN:

 

 

Paris


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Kunstpreis Aachen ?

Zu der Meldung, dass die Stadt Aachen sich aus der Vergabe des Aachener Kunstpreises an Walid Raad zurückzieht:

 

Heute, am 1. Oktober, heißt der Leitartikel der israelischen Zeitung Haaretz

GERMANY SHAME ON YOU AND YOUE ANTI-BDS RESOLUTION

Germany has just criminalized justice. A blend of warranted guilt feelings, orchestrated and taken to sickening extremes by cynical and manipulative Israeli extortion, caused the federal parliament on Friday to pass one of the most outrageous and bizarre resolutions since the end of World War II. The Bundestag has defined the boycott, divestment and sanctions movement against Israel as anti-Semitic. Benjamin Netanyahu and Gilad Erdan rejoiced. Germany ought to be ashamed.

 

DIE FREIHEUT DER KUNST – DER KUNSTPREIS – WALID RAAD

Ein Kunstpreis kann sich mit Fug und Recht auf die Freiheit der Kunst berufen. Der Oberbürgermeister der Stadt Aachen hat 1970 den Künstler Wolf Vostell nicht aufgefordert, seine Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei zu bekennen, da doch sein großes Bild in der Neuen Galerie den Einzug der russischen Panzer in Prag 1968 zeigte. Der Oberbürgermeister der Stadt Aachen bringt es fertig, den libanesischen Künstler Walid Raad zu fragen, ob er Mitglied im BDS ist – genau vor dem Tag, an dem der Bundestag eine Resolution gegen den BDS beschließt. Bravo! Er wundert sich, eine Antwort zu erhalten, die er „mokant und süffisant“ nennt. Wie anders kann sich ein Künstler, der als Künstler und nicht als Politiker geehrt werden soll, antworten? Ein Künstler, der zuvor von der Gemeinde Stommeln eingeladen worden ist, eine allseits beachtete Installation in der dortigen Synagoge zu schaffen und der jenseits der kleinmütigen politischen Spekulationen arbeitet, die das große Publikum der aufgeklärten Welt mit einer zunehmenden Zahl von Demonstrationen bekämpft.

Walid Raad folgt als Kunstpreisträger einer Reihe namhafter Künstler. Er lebt in New York und Beirut und arbeitet unter dem Namen der mittlerweile weltbekannten „Atlas Group“, deren Online-Archiv eine Fülle von Foto- und Textmaterialien zu kriegerischen Auseinandersetzungen und Vernichtungen von Menschen im libanesischen Bürgerkrieg der 80er Jahre enthält. 2016 hat Walid Raad die Fenster und Türen der Synagoge von Stommeln verbarrikadieren lassen  (Zugang über die Empore) und innen einen Tunnel, einen Fluchtweg gegraben, wie sie in Libanon ebenso bekannt waren wie an der Berliner Mauer oder im Warschauer Ghetto – “Those that are near. Those that are far“.

2019 sind Gespräche mit Künstlern, die sich um den Zustand der Welt sorgen, bitter notwendig. So haben bedeutende Museen der Welt Walid Raads Arbeiten ausgestellt. Der Kunstpreis der Stadt Aachen ehrt ihn weit weniger als die Kulturstadt Aachen selbst, die ihn vergibt. Ich habe an der Gründung und Folge des Kunstpreises teilgenommen und erfreute mich in der Neuen Galerie und im Ludwig Forum der Unterstützung durch Oberbürgermeister, Kulturdezernenten, Ratspolitiker und der Presse. Jetzt, da das Ludwig Forum in einer Übergangsphase arbeitet und der Vorsitzende des Freundeskreises gestorben ist, ist es nicht leicht sich vorzustellen, dass genügend Kräfte entstehen, um die Institution Kunstpreis zu erhalten. Die „Kulturstadt“ Aachen verdient die Gänsefüßchen immer mehr.